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Kap-Fur-Robbe

Herausforderungen

Die größten Bedrohungen für unsere Ozeane und das Meeresleben

Die Weltmeere sind einer Vielzahl dringender Bedrohungen ausgesetzt, von Überfischung über Verschmutzung bis hin zur Zerstörung von Lebensräumen. Wir haben hier einige der drängendsten Herausforderungen für Namibias Meeresumwelt zusammengestellt.

Uns ist bewusst, dass es noch viele weitere ernste Bedrohungen gibt, und wir werden diese Liste im Rahmen unserer Möglichkeiten erweitern.

Müllhaufen

Globale Plastikkrise

Die globale Plastikkrise erstickt unsere Ozeane jährlich mit Millionen Tonnen Müll, schädigt das Meeresleben und verseucht die Nahrungskette. Ohne dringendes Handeln wird die Plastikverschmutzung weiter zunehmen und sowohl die Tierwelt als auch die menschliche Gesundheit bedrohen.

Kiste mit frischem Fisch

Aquakultur

Aquakultur, oft mangelhaft betrieben, kann Gewässer verschmutzen, Krankheiten verbreiten und Wildfischbestände schädigen. Obwohl sie fälschlicherweise als Lösung für Überfischung und Ernährungsunsicherheit angepriesen wird, schafft sie in der Regel mehr Probleme für unsere Ozeane, als sie löst.

Bild von Patrick Duvanel

Robbenjagd in Namibia

Die Robbenjagd in Namibia führt jährlich zur Tötung Tausender Kap-Pelzrobben wegen ihrer Geschlechtsorgane und ist damit eine der größten Robbenjagden weltweit. Diese umstrittene und wissenschaftlich fragwürdige Praxis gibt Anlass zu ernsthaften Bedenken hinsichtlich Tierschutz und Artenvielfalt.

Foto von Zeshalyn Capindo

Überfischung

Überfischung bringt viele Fischbestände an den Rand des Aussterbens und stört das empfindliche Gleichgewicht mariner Ökosysteme. Nicht nachhaltige Praktiken gefährden die Ernährungssicherheit und die Lebensgrundlagen von Küstengemeinden.

Foto von Maëva Vigier

Meeresphosphatabbau

Der Abbau von Phosphat im Meer stellt eine erhebliche Bedrohung für die empfindlichen Meeresbodenökosysteme dar, da er Sedimente aufwirbelt und Giftstoffe ins Wasser freisetzt. Solche Aktivitäten könnten verheerende und langfristige Auswirkungen auf die Fischerei und die marine Artenvielfalt haben.

Bergbaumaschine

Tiefseebergbau

Der Tiefseebergbau zielt auf mineralreiche Gebiete des Meeresbodens ab und birgt das Risiko, einzigartige Ökosysteme zu zerstören, deren Entstehung Millionen von Jahren gedauert hat. Sind diese Lebensräume einmal zerstört, können sie sich möglicherweise nie wieder erholen, und Arten könnten verloren gehen, bevor sie überhaupt entdeckt werden.

Bild von Anh Tuan To

Grundschleppnetzfischerei

Grundschleppnetzfischerei (bottom trawling) zählt zu den zerstörerischsten Fangmethoden, da sie den Meeresboden aufwühlt und lebenswichtige Lebensräume vernichtet. Dieses Vorgehen vernichtet unzählige Arten als Beifang und beeinträchtigt die Regenerationsfähigkeit der Meeresökosysteme massiv.

Bild von Hendrik Prinsloo

Afrikanischer Pinguin und andere gefährdete Seevögel

Der Brillenpinguin und andere bedrohte Seevögel in Namibia sind aufgrund von Überfischung, Lebensraumverlust und Umweltveränderungen einem alarmierenden Populationsrückgang ausgesetzt. Ohne Gegenmaßnahmen könnten diese symbolträchtigen Arten innerhalb weniger Jahrzehnte von unseren Küsten verschwinden.

Abbildung mit freundlicher Genehmigung des National Institute of Allergy and Infectious Diseases

Tollwut bei Kap-Pelzrobben

Tollwut bei Kap-Pelzrobben ist ein zunehmendes Problem an der Küste Namibias und stellt eine Gefahr für Wildtiere und Menschen dar. Wachsame Überwachung und schnelle Reaktionsmaßnahmen sind dringend erforderlich.

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