
InformationskampagneMeereswissen & Bewusstsein

In den nächsten Wochen werden wir faszinierende und überraschende Fakten über den Ozean mit Ihnen teilen. Wir werden genauer betrachten, wie die Ozeane das Leben auf der Erde ermöglichen und wie unser Handeln sie beeinflusst und bedroht. Legen wir also los! Dann lasst uns anfangen!

Diese Ozeane sind alle miteinander verbunden und spielen eine entscheidende Rolle für die Regulierung unseres Klimas, den Erhalt des Meereslebens und den Welthandel.

Der Pazifische Ozean ist so groß, dass er eine größere Fläche einnimmt als alle Landmassen der Erde zusammen!

Veränderungen der Temperatur, des Säuregehalts oder des Nährstoffgehalts können Phytoplanktonpopulationen stark beeinträchtigen. Ein Rückgang dieser Organismen könnte den Sauerstoffgehalt senken und aquatische Ökosysteme weltweit gefährden – alles Folgen der Meeresverschmutzung und des Klimawandels.

Würde man das gesamte Salz des Ozeans über Land verteilen, entstünde eine 152 Meter dicke Salzschicht!

Wissenschaftler gehen davon aus, dass mehr als 90 % der Meeresarten noch unentdeckt sind und möglicherweise Hunderttausende bis Millionen von Arten umfassen.

Die CO₂-Aufnahme führt jedoch zu einer Versauerung des Ozeans, was Meereslebewesen wie Korallen und Plankton schädigen kann.


Dieses geologische Phänomen verdeutlicht die faszinierenden Gegebenheiten und Details unserer Ozeane, die uns Menschen noch immer weitgehend unbekannt sind.

Schwankungen der Ozeantemperaturen können jedoch weltweit zu erheblichen Veränderungen der Wettermuster führen, darunter Dürren und Hurrikane!

Ohne die Ozeane würden viele Teile der Welt austrocknen.

Ohne die Fähigkeit der Ozeane, enorme Mengen an Kohlenstoff zu speichern, wären die Auswirkungen des Klimawandels auf unseren Planeten weitaus gravierender.

Offshore-Windparks nutzen starke, beständige Winde über dem Meer, und sogar der Temperaturunterschied zwischen warmem Oberflächenwasser und kaltem Tiefenwasser kann zur Stromerzeugung verwendet werden!
Bislang wird nur ein Bruchteil der Meeresenergie genutzt, doch erneuerbare Energien aus dem Meer können eine Schlüsselrolle für eine sauberere, grünere Zukunft spielen.

Hier sind nur fünf der größten Bedrohungen, denen unsere Ozeane derzeit ausgesetzt sind: Überfischung, Plastikverschmutzung, Klimawandel, Tiefseebergbau und Zerstörung von Lebensräumen.

Darüber hinaus untergräbt sie die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen, die für ihr Einkommen und ihre Ernährungssicherheit auf den Fischfang angewiesen sind. Nicht nachhaltige Fischereipraktiken wie Schleppnetzfischerei und Beifang verursachen schwere Schäden am Meeresboden und führen zum unbeabsichtigten Fang von Nichtzielarten, was die marine Artenvielfalt weiter beeinträchtigt.

Die Auswirkungen der Plastikverschmutzung durchdringen das gesamte Ökosystem und reichen sogar bis in unsere Nahrungskette. Der Große Pazifische Müllstrudel zwischen Hawaii und Kalifornien ist die größte Ansammlung von Plastik im Meer weltweit. Er ist dreimal so groß wie Frankreich!

Gleichzeitig bedrohen schmelzendes Polareis und steigende Meeresspiegel Küstengemeinden und wichtige Lebensräume wie Mangroven und Seegraswiesen, die für den Erhalt der Artenvielfalt und den Schutz unserer Küsten unerlässlich sind. Es ist dringend notwendig, dass wir Maßnahmen ergreifen, um den Klimawandel zu bekämpfen und unsere Ozeane für die Zukunft zu sichern.

Der Prozess stört empfindliche Tiefseeökosysteme und zerstört Lebensräume, deren Entwicklung Jahrhunderte gedauert hat. Die beim Abbau verwendeten Chemikalien können ins Meer gelangen, das Wasser verseuchen und Meereslebewesen schädigen. Abbauarbeiten erzeugen Sedimentwolken, die Meereslebewesen ersticken, Sonnenlicht blockieren und Nahrungsketten stören können. Die Auswirkungen des Tiefseebergbaus sind langfristig und oft irreversibel und beeinträchtigen die Gesundheit der Ozeane über Generationen hinweg.

Doch unsere Seehandelsrouten bergen versteckte Kosten – Ölverschmutzungen, Plastikmüll, Giftmüll, Lärmbelästigung, Luftverschmutzung, invasive Arten, Überfischung, Hafenbau und übermäßige Ausbaggerung, um nur einige zu nennen. All diese Faktoren führen zu massivem Lebensraumverlust.

Wir müssen uns verpflichten, den Plastikverbrauch zu reduzieren, nachhaltige Fischerei zu fördern und uns für strengere Naturschutzmaßnahmen einzusetzen.

Im Ozean sollen im Rahmen der 30x30-Initiative Meeresschutzgebiete (MPAs) geschaffen werden, die als sichere Rückzugsgebiete für Meereslebewesen dienen und es Ökosystemen ermöglichen, sich von Überfischung, Verschmutzung und Lebensraumzerstörung zu erholen. Gesunde Ozeane sind unerlässlich für die Klimaregulierung, die Fischerei und die Sicherung der Lebensgrundlagen der Menschen.

Der Hohe-See-Vertrag ist ein internationales Abkommen, das derzeit bei den Vereinten Nationen verhandelt wird und den Schutz der marinen Biodiversität in Gebieten jenseits nationaler Hoheitsgewalt zum Ziel hat. Dieser Bereich umfasst mehr als 60 % der Ozeane.

Meeresschutzgebiete spielen eine Schlüsselrolle für die Gesundheit unserer Ozeane und die Bekämpfung der Auswirkungen des Klimawandels. Da derzeit nur etwa 8 % der Weltmeere geschützt sind, besteht dringender globaler Handlungsbedarf, um diese Gebiete auszuweiten.

Was können Sie tun, um unsere Ozeane zu schützen? Reduzieren Sie Ihren Plastikverbrauch, entsorgen Sie Ihren Müll ordnungsgemäß, kaufen Sie nur nachhaltig gefangene Meeresfrüchte oder verzichten Sie ganz auf tierische Produkte, kaufen Sie regional ein, um lange Transportwege zu vermeiden, sparen Sie Wasser, beteiligen Sie sich an Aufräumaktionen und sprechen Sie darüber, um auch andere zum Handeln zu animieren!
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